ESCHA investiert 750.000 Euro in den Standort Halver
Neue Spritzgießmaschinen und Erweiterung der Produktionsfläche in der Oststraße.
Halver, 19.03.2012 – Die in Halver ansässige ESCHA Bauelemente GmbH hat 750.000 Euro in ihren Fertigungsstandort an der Oststraße investiert. Das Werk wurde mit acht neuen Spritzgießmaschinen ausgestattet, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und für eine höhere Kapazität und Produktivität sorgen. Darüber hinaus plant das Unternehmen, die Produktionsfläche in Halver um 1.000 qm zu erweitern.
„Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir nicht nur einen Umsatz-, sondern auch einen Auftragseingangsrekord verzeichnet“, sagt Jürgen Sikora, Geschäftsleiter Werkzeug- und Kunststofftechnik bei ESCHA. „Da kam es gerade recht, dass wir schon vor längerer Zeit die Entscheidung getroffen hatten, unsere Fertigungskapazitäten am Standort Oststraße zu erhöhen und den Maschinenpark zu optimieren.“ Um der aktuell hohen Nachfrage begegnen zu können und um für die Zukunft gerüstet zu sein, hat der Steckverbinder- und Gehäusehersteller daher in moderne Spritzgießmaschinen der HM-Serie des österreichischen Herstellers Wittmann Battenfeld investiert.
„Die neuen Spritzgießmaschinen ermöglichen es uns, den gesamten Maschinenpark besser aufeinander abzustimmen. Wir haben die Anlagen in drei Größenordnungen eingeteilt und die zugehörigen Maschinentypen gleich ausgelegt. So können wir die Werkzeuge und Maschinen, die der gleichen Größenordnung zugeteilt wurden beliebig miteinander kombinieren. Das erhöht die Flexibilität und die Auslastung der Anlagen“, so Sikora. Aufgrund der unterschiedlichen Maschinentypen kann laut ESCHA das gesamte Produktportfolio im Haus hergestellt werden. Von vergleichsweise kleinen Komponenten – wie beispielsweise Kontaktträgern – bis hin zum größeren Gehäuse wird alles in Eigenregie gefertigt. Momentan werden laut Sikora auf insgesamt 20 Maschinen ungefähr 12.000 so genannter „fallender Teile“ pro Tag in der Fertigungsstätte an der Oststraße produziert.
„Mit unserer Investition über 750.000 Euro geben wir ein ganz klares Bekenntnis zum Standort Halver ab“, sagt Dietrich Turck, Geschäftsführer des Familienunternehmens. „Unsere Planungen sehen sogar vor, die Fläche an der Oststraße noch einmal um ungefähr 1.000 qm zu erweitern.“ Weil die Deckenlast des Gebäudes, in dem sich zurzeit noch der Werkzeugbau der Firma befindet, an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt ist, steht demnächst ein Umzug in das renovierte Nachbargebäude an. Hier ist der Boden bei zwei Drittel der Fläche gegründet, was optimale Voraussetzung für die schweren Maschinen darstellt. Neben dem Werkzeugbau werden auch noch die Werkzeugkonstruktion und die Maschinenprogrammierung Mitte des Jahres in das Nebengebäude umziehen.
Diese Flächenerweiterung stellt nach Firmenangaben eine weitere wichtige Investition in den Heimat-Standort dar. Dietrich Turck und Jürgen Sikora sind sich einig: Das Ergebnis dieser Maßnahme ist eine bessere Nutzung der bereits vorhandenen Produktions- und Verwaltungsflächen an den Standorten in der Elberfelder Straße sowie in der Oststraße.
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